#Samthelabbi auf Diät/Ernährungsumstellung

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Dieser Beitrag enthält Affiliate Links und wird als Werbung gekennzeichnet wegen Markennennung. Ich bin keine Tierärztin, dieser Artikel spiegelt nur meine Meinung und unser Vorgehen wider. Solltet ihr einen übergewichtigen Hund haben – Diäten & ähnliches, bitte immer mit ärztlicher Rücksprache!

Sam ist mal wieder auf Diät und es nervt uns beide – aber was sein muss, muss sein. Warum wir so gut wie ständig auf Diät sind, aber es trotzdem immer wieder auch schleifen lassen? Weil er ein Labrador ist, diese Rasse isst für ihr Leben gerne – bei unserem ist das noch dazu sehr stark ausgeprägt. Sam ist nicht nur mein Hund, sondern auch der meiner Eltern. Unter der Woche ist er sehr viel mit ihnen unterwegs, weshalb ich natürlich auch nicht immer die Kontrolle habe, was er so den ganzen Tag zu sich nimmt. Schließlich gibt es viele Hundefreunde, die unbedingt ein Leckerli verteilen müssen, egal ob es für den Hund gut ist oder nicht. Das ist keine Beschwerde, ich bin sehr froh, dass meine Eltern sich damals bereit erklärt haben mit Sam unter der Woche zu gehen – ohne diese Hilfe gäbe es ihn nämlich nicht in unserem Leben. Selber bin ich ja bei mir auch nicht immer die Konsequente, wie sollte mein Hund da also anders sein? Mein Lebensstil ist zurzeit definitiv nicht der Gesündeste, deswegen werde auch ich mich jetzt wieder etwas mehr bei der Nase nehmen – zu zweit geht’s halt einfach immer am leichtesten.

Warum überhaupt auf Diät?

Ein etwas dickerer Hund ist ja grundsätzlich nicht schlimm! Und ich habe mich ja auch sehr bewusst gleich in den dicksten Welpen bei der Züchterin verliebt. Leider hat unser Sam schwere Arthrose auf beiden Ellbogen. Er wurde vor zwei Jahren bereits operiert und ich werde nie vergessen, wie mir die Ärztin auf der Vetmed Uni mit entsetzen Blick sagte „So eine schwere Arthrose habe ich noch nie bei einem so jungen Hund gesehen“ (damals knappe 5 Jahre) und er müsse unbedingt abnehmen, um sein Leben leichter zu machen und vor allem, um es zu verlängern! Damals haben wir es wirklich gut geschafft und unsere Zielvorgabe von 35-37kg erreicht. Ja die Zeit vergeht, man vergisst oder verdrängt es. Ein Käseblatt bleibt übrig vom Abendessen, Little B hat nicht den ganzen Apfel aufgegessen, Oma hat zuviel Reisgekocht, etc. – alles egal, es gibt ja ein sehr dankbares Wesen, das sich riesig über solche Leckereien freut. Muss ich noch mehr sagen? Es ist mal wieder so weit, wir haben ein Kampfgewicht von 40 kg erreicht! Klingt jetzt nicht so dramatisch, sind ja nur 3-5kg, die runter müssen! Was man leider nicht vergessen darf, wir reden hier nicht von 3-5 kg bei einem Menschen, sondern bei einem Tier. Das ist eher vergleichbar mit 10 kg bei uns. Noch dazu trägt ein Hund das meiste seines Körpergewichtes auf den Ellbogen – also ganz große Klasse für uns und unsere Arthrose (Vorsicht Sarkasmus!).

Woher nehme ich meine Informationen?

Vor zwei Jahren waren wir bei einer „Ernährungstherapeutin“ und ich muss sagen, mein Geld war noch nie so schlecht angelegt. Sie hat uns eigentlich null Tipps oder Informationen geben, was wir tun können, um sein Hungergefühl vielleicht etwas zu dämpfen etc… Das Einzige, was sie uns angepriesen hat, war ein super teures Diät Futter, welches wir natürlich brav gekauft haben. Ratet mal? Ja genau, Sam hat es nicht vertragen, er hat es regelrecht ausgekotzt – jedes mal! Natürlich kann man so auch abnehmen, aber Sinn der Übung war es eigentlich nicht. Damals so wie auch jetzt, haben wir das dann selber in die Hand genommen und uns einfach mit langer Recherche im Internet informiert, welches Trockenfutter am besten geeignet ist für Arthorse Patienten, was man zu füttern kann etc. Unser Trockenfutter ist seitdem von Platinium, es hat einen hohen Anteil an Fleisch und kein Getreide. Es ist zwar im vergleich zu anderen Trockenfutter auch etwas teuerer, aber Sam verträgt es sehr gut und dass es ihm gut geht, ist uns viel Wert. Nehmt Euch also die Zeit und recherchiert auch selber, hört nicht nur auf eine Meinung und versucht aus den vielen Informationen Euren Weg zu finden.

Unser Abnehmplan

Ernährungsplan:

Er bekommt 80% von der vorgeschriebenen Futtermenge für sein Zielgewicht 37kg. Im Internet habe ich oft gelesen, dass man sogar „nur“ 60% füttern soll, das kommt mir aber doch recht wenig vor. Wenn die 80% nicht reichen, werden wir weiter runter gehen, aber fürs erste starten wir mal so.
2- 3x die Woche wird er in der früh auch gekochte Kartoffeln bekommen, weil diese besonders sättigend sind. Hier werden 20 % von seiner Trockenfuttermenge durch die Kartoffelmasse ersetzten. Natürlich nicht an Tagen wo wir länger spazieren gehen, oder so.
Damit er seine benötigten Nährstoffe trotzdem bekommt, werden 3 EL Distelöl und einen TL Algenpulver pro Tag beigemischt in sein Futter. Ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel für seine Gelenke und Knochen möchte ich auch noch besorgen. Hier werde ich aber vorher Rücksprache mit unserem Tierarzt halten.

Bewegung:

Natürlich gehört zum Abnehmen auch Bewegung, aber das ist bei einem Arthorse-Patienten jetzt nicht so super leicht. GSD ist er auch ein kleine, große Wasserratte – Schwimmen steht also ganz oben auf unserer Bewegungsliste. Das ist schonender für seine Gelenke, baut Muskeln auf und Fett ab. 1x in der Woche möchte ich mit ihm eine leichte Wanderung gehen, die Abwechslung zur alltäglichen Runde tut ihm auch kopfmässig gut und wir lieben es im Wald herumzustreunen.

Das war er unser großer Abnehmplan. Wie oben erwähnt, werde auch ich mich ein wenig an der Nase nehmen und meine Ernährung etwas umstellen. Es geht bei mir aber nicht ums Abnehmen, sondern darum ein besseres Körper und Lebensgefühl zu haben. Zwei Bücher liegen schon bereit. Buch Nr. 1: Säure-Basen-Balance (Affiliate Link), das ist mein persönliches großes Thema. Ich bin, wie sehr viele Menschen, schwer übersäuert und dem möchte ich jetzt endlich ein bisschen entgegenwirken. Das zweite Buch ist Vegan for fit – die 30 Tage Challenge (Affiliate Link). Ich werde jetzt weder zur Veganerin oder zur Vegetarierin, aber dieser Hype muss doch auch einen Grund haben und den möchte ich herausfinden. Ich werde das ein oder andere Rezept daraus ausprobieren. Aber erst im Herbst, wenn sich unser „neues“ Leben eingespielt hat, möchte ich diese 30-Tages-Challenge machen. Für sowas bin ich einfach viel zu schnell zu begeistern, mal sehen, ob ich das noch bereue. Es wird zu beiden Themen sicher noch Beiträge geben, aber wenn ihr schon Fragen dazu habt, her damit – ich baue sie gerne in die Beiträge ein.

Auf ein gesunderes Leben und bis bald!


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