Do what you love

Zeit für einen neuen Blogpost 🙂

Willkommen in meiner „neuen“ Kategorie. Zeiten ändern sich und irgendwie hatte ich das Gefühl „Gedanken“ brauchte eine Namensänderung, etwas das mehr zu mir passt. Daher neues Jahr, neuer Name und neue Motivation oder so.

Ein knappes Jahr ist mein Blog jetzt online und wir (der Blog und ich) sind noch lange nicht aus den Babyschuhen draußen. Zum einen kann man es auch nicht erwarten, da ich das alles alleine mache und mir selbst beigebracht habe: Grafik, Fotografie,Bildbearbeitung und alles was zu einem Blog drum herum dazu gehört, dass es von Anfang an alles rund läuft. Zum anderen hab ich mich im letzten halben Jahr kaum um ihn und somit auch um euch gekümmert. – Sooo sorry, aber seid versichert ihr seid nicht die Einzigen, die ich vernachlässigt habe. Mein privates Umfeld hat quasi im Dauerzustand darunter „gelitten“, dass ich neben Family und neuem Job einfach alles andere auf „hold“ gestellt habe. Manche waren verständnisvoll und haben es mir „vergeben“, manche nicht. – C’est la vie! Ich hoffe inständig ihr gehört zur ersten Gruppe, aber da ihr das hier liest, wird es wohl so sein und dafür ein ganz großes DANKE für eure Geduld.

Es ist wirklich an der Zeit, mich auch wieder mehr um mich, meine Hobbies also quasi um mein Leben abseits der Familien zu kümmern.

Ende des letzten Jahres war ich ziemlich ausgelaugt. Ich wage jetzt zu behaupten, dass lag nicht daran, dass ich seit 6 Monaten wieder Vollzeit arbeite und „nebenbei“ eine Familie habe. Andere Frauen und Männer können das auch und es ist wirklich nur eine Frage der Unterstützung und Organisation. Beides hab ich in großartigen Ausmaß!

Trotzdem hab ich mich eigentlich in vielen Dingen zurück genommen, zB. mit dem Gedanken: Nein, Du kannst hier nicht zum Friseur, zum Sport, Dich mit Freunden treffen, auf das Event gehen… Du musst nach Hause, der kleine hat Dich schon den ganzen Tag nicht…“ Auch wenn mein Vergangenheits-ich (ich liebe dieses Wort, hab ich von meiner lieben Vorgängerin „gerlernt“) es nie zu gegeben hätte, weil „läuft ja eh alles prima“ muss ich mir im Nachhinein schon eingestehen, dass ich vieles aus dem schlechten Gewissen gegenüber meiner Familie nicht gemacht habe. Weil ich wollte ja unbedingt wieder Vollzeit zurück in den Job.

Zeit für mich hab ich mir also eher selten genommen und sehr oft habe ich auch Sachen aus Pflichtgefühl gemacht, weil „muss halt sein“. Das hat mich auf Dauer doch ein wenig unglücklich gemacht und ich glaube so geht es jedem egal ob Mama oder nicht, man braucht einfach die Zeit auch für sich. Sei es eben um zum Sport zu gehen, sich mit Freunden zu treffen oder um an einem Herzens Projekt zu arbeiten – und ja damit ist dieser Blog gemeint.

Aus heutiger Sicht ein Fehler, weil es mir nicht gut getan hat. Aber Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung!

Also hab ich mir im Dezember vorgenommen, ab 2019 wird das wieder anders. Vom Yoga und meinem großen Interesse an den Thema Achtsamkeit und Wohlbefinden wusste ich von den Rauhnächten*.
Die hab ich mir für mein Projekt  ‚ICH-Zeit‘ einfach zunutze gemacht und mir jeden Abend, von 25.12. bis 6.1., die Zeit genommen, darüber nachzudenken, was ich gerne ändern möchte und was ich in welchem Monat angehe. Der Jänner stand im Zeichen von „mehr Achtsamkeit für meinen Körper“! Das fing an bei der Ernährung, die ich drastisch umgestellt habe (hier geht’s zum Beitrag „Food Dairy #1“) über bewusst mehr Zeit nehmen für meine Freunde, Sport oder mal einen Friseur Termin ausmachen, ein Ticket für eine Konferenz buchen und und und…

*Die Rauhnächte sind von Weihnachten bis zu den Heiligen Drei Königen. Es gibt die Zeitrechnung von 24.12 – 05.01 oder eben von 25.12 – 06.01. 12 Nächte = 12 Monate für das neue Jahr, in dem man sich darüber Gedanken macht, wie man jedes Monat gestalten will auf was man den Fokus legt.

Alleine das Planen und eben auch die Achtsamkeit auf meine Bedürfnisse, hat mir richtig gut getan. Im Februar war meine kreative Ader dran. Es ist mir aus Zeitmangel (den es eigentlich nicht gibt, den schaffen wir uns nur selber) nicht so oft gelungen wie ich es gerne gehabt hätte. Aber da es mir um die Intension, mich nicht wieder zu vergessen und alle anderen Bedürfnisse für wichtiger zu erklären, war und ist das voll kommen okay für mich.

Ehrlich: Es tut mir richtig gut und ich gebe zu, ich bin jetzt auch wesentlich egoistischer. Soll heißen: Als Mutter und Ehefrau ist die Zeit mit meinen Männer, die wertvollste – aber auch die Zeit, die ich mir für mich nehme. Wenn ich also alleine unterwegs bin, dann weil ich es möchte, weil es mir gut tut und nicht aus einem falschen Pflichtgefühl heraus. Und ihr glaubt gar nicht wie gut es tut einfach „nein“ zu sagen. „Nein, ich will/mag nicht!

Mit dieser neuen/alten Weisheit versuche ich jetzt mein Leben Abseits der Familie wieder mehr zu genießen mein Ding durch zuziehen und mein bisheriges „hold“ zu ändern auf „play“ zu oder gleich auf „stop“.

Warum teile ich das Euch?

Das hier ist/soll kein Lifestyle Blog á la „das Leben ist ja sooo schön“ oder so. Ich teile mit euch meine Gedanken und will euch zeigen, dass eben nicht immer alles easy läuft, das Leben, aber trotzdem Spaß machen kann. Man kann aus jeder Situation was lernen, wenn man will.

Inspiriert dazu hat mich eine Freundin mit der ich letztens sehr lange zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit geredet habe. Ihre Geschichte hat mich sehr bewegt. Es ist einfach wichtig, dass jeder seine eigenen Bedürfnisse ernst nimmt und auch mal Stopp oder Nein sagt bevor es zu spät ist.

Hier meine Aufgabe für Euch:

Jeder der sich gerade so fühlt, als wäre er im Hamsterrad eingesperrt, nimmt einen Block und schreibt 10 Sachen auf, die euch glücklich machen und dann los und macht es!
Alle jenen, denen es gut geht, macht es auch, noch mehr Glücklichsein kann ja nicht schaden, oder?

Ich freu mich auf Eure Gedanken zu dem Thema auf Insta, FB oder hier 🙂

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